Ablauf Patenschaft


Wie kommt eine Patenschaft zustande und welche Schritte müssen durchlaufen werden?

Ablauf der Patenschaft

Der erste Schritt zu einer Patenschaft ist ein persönliches Gespräch bei uns vor Ort. Dazu sprechen wir separat mit allen Interessierten, um sie kennenzulernen und die Rahmenbedingungen zu klären. Dieses Gespräch erlaubt es uns, diejenigen zusammen zu bringen, die unserer Meinung nach zueinander passen könnten. Wir versuchen so gut wie möglich, die Wünsche und jeweiligen persönlichen Interessen in Betracht zu ziehen.
Nach dem Matching folgt das erste Kennenlernen mit deinem/r Tandempartner/in. Es findet zu Dritt, mit unserem Projektleiter statt. Er kann dabei helfen, Hürden zu überwinden und Brücken zu bauen. Außerdem wird die Patenschaft genauer definiert: Handelt es sich um eine Patenschaft mit bildungsbenachteiligten Menschen, so liegt der Fokus auf
bildungsfördernden Aktivitäten, z.B. Nachhilfe, gemeinsame Museumsbesuche oder die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Für die bessere Integration von Geflüchteten können auch gemeinsame Freizeitaktivitäten oder der Spracherwerb im Vordergrund stehen. Ab diesem Moment könnt ihr die Patenschaft selbst gestalten. Wie oft ihr euch trefft, ist euch überlassen. Ideal wäre einmal pro Woche, aber ein anderes Tempo ist auch denkbar. Wir sind als Ansprechpartner immer für euch da und melden uns in regelmäßigen Abständen, um zu überprüfen, ob eure Patenschaft auch funktioniert. Außerdem bieten wir euch je nach Bedarf Fortbildungen und Workshops an sowie die Möglichkeit, euch mit anderen Paten/innen auszutauschen und zu vernetzen.

Interesse geweckt? Wer eine Patenschaft übernehmen will, muss ein paar Voraussetzungen erfüllen: Die Patin/der Pate muss volljährig sein, nur in begründeten Fällen machen wir von dieser Regel eine Ausnahme. Es sind auch Familienpatenschaften möglich, solange ein volljähriges Mitglied die Verantwortung übernimmt. Wichtiger als das Alter ist die Eignung: Offenheit für andere Kulturen, Zuverlässigkeit und Durchhaltevermögen, Fähigkeit zu Kommunikation, Empathie, Verantwortungsübernahme und die Bereitschaft, die Patenschaft selbstständig zu gestalten, sind Eigenschaften, die ein/e Pate/in mitbringen muss. Gerade für Patenschaften mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten ist ein hohes Maß an Sensibilität besonders notwendig. Aber auch der/die Tandempartner/in muss Zuverlässigkeit mitbringen und sich auf die Patenschaft einlassen.
Für Patenschaften mit Kindern und Jugendlichen brauchen wir ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis ohne Einträge. Ein Elternteil des Patenkindes muss der Patenschaft außerdem schriftlich zustimmen.
Erfahre mehr über unsere Patenschaften:
Patenschaften mit Geflüchteten
Patenschaften mit bildungsbenachteiligten Menschen