Geflüchtete Menchen unterstützen


Die Patenschaften sollen Menschen mit Fluchterfahrung dazu befähigen, ihr Potential zu entfalten, sich zu integrieren und zunehmend selbstbestimmt zu leben.

Vielen Menschen, die vor Krieg und Gewalt, Diskriminierung oder politischer Verfolgung geflohen sind, fällt das Ankommen in einer neuen Gesellschaft nicht leicht. Oft sind ihnen Sprache, Kultur und gesellschaftliche Strukturen fremd. Rassistische und stereotypische Angriffe gegen Geflüchtete können für Angst vor der neuen Gesellschaft sorgen und machen den erwünschten Prozess der Integration nur noch schwieriger. Eine gesellschaftliche Ausgrenzung droht. Deswegen suchen wir engagierte Menschen, die offen für andere Kulturen sind und Lust haben, Geflüchtete bei der Integration zu unterstützen.

Die Patenschaften sollen Menschen mit Fluchterfahrung dazu befähigen, ihr Potential zu entfalten, sich zu integrieren und zunehmend selbstbestimmt zu leben. Die konkreten Inhalte eurer Patenschaft kannst du mit deinem/r Tandempartner/in ganz individuell bestimmen – wie oft und wie lange eure Treffen stattfinden, entscheidet ihr selbst. Bedenke: Damit ein positiver Austausch entstehen kann, sind Verbindlichkeit und Regelmäßigkeit unabdingbar. Folgenden Aktivitäten kannst du gemeinsam mit deinem/r Tandempartner/in unternehmen oder sie/ihn dabei begleiten:

  • Hausaufgaben und Nachhilfe
  • Lese- und Sprachförderung, Sprachpraxis
  • Erkundung der öffentlichen Verkehrsmittel
  • Freizeitaktivitäten, z. B. Essen gehen, Stadt erkunden
  • Gemeinsame Einkäufe
  • Kulturveranstaltungen, z. B. Museumsbesuche
  • Wohnungssuche
  • Job-/ Praktikumssuche
  • Behördengänge und Arztbesuche

Wichtig: Eine Patenschaft ersetzt keine professionelle Betreuung und darf nicht überfordernd werden. Bei asyl- und aufenthaltsrechtlichen Problemen und der Belastung durch Traumata kannst du aber dabei helfen, dass deine Tandempartnerin/ dein Tandempartner eine angemessene Betreuung findet.

→ Wie werde ich Pate/in?